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Abschluss des Jahrgangs 2014

Feierlicher Abschluss: Die Kölner Journalistenschule hat am 18. Januar mit einer Feierstunde im Mediapark den Jahrgang 2014 verabschiedet, der die Ausbildung im Wintersemester 2014 begonnen hatte.

Neben viel Lob gab es auch nachdenkliche Worte. Sowohl die Schulleitung als auch die Absolventen betonten, angesichts des zunehmenden Misstrauens gegenüber Journalisten seien gute Recherche und transparente Darstellung vo21n Fakten wichtiger denn je.

Wie alle Jahrgänge der Kölner Journalistenschule haben die “2014er” mehrere Praktika in Zeitungs-, Online-, Hörfunk- oder TV-Redaktionen absolviert, Prüfungen zu Themen wie Medienrecht bestanden und Beiträge für die unterschiedlichsten Medien in der Lehrredaktion der Schule verfasst.

Die Absolventen des Jahrgangs 2014 sind:

Nina Bärschneider
Georg Berger
Stefanie Diemand
Julian Freitag
Maximilian Grün
Nándor Hulverscheidt
Martin Lechtape
Laurin Meyer
Sebastian Moritz
Lara Marie Müller
Julian Rodemann
Leonie Weigner
Daniel Wolff

Die Kölner Journalistenschule beglückwünscht ihre neuen Absolventen herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und wünscht Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Chinesische Studenten besuchten die KJS

Ende November durfte die Kölner Journalistenschule eine besondere Besuchergruppe willkommen heißen: Studenten von zwei der renommiertesten Universitäten Chinas, der Fudan Universität und der Universität Shanghai. Deren Medienfakultäten sind seit mehreren Jahren Partner der KJS und empfangen jedes Jahr unseren ältesten Jahrgang auf dessen Reise in das Reich der Mitte. Aber nicht nur deshalb war es für das Team der KJS eine besondere Freude, erneut auch Gastgeber für die Chinesen sein zu dürfen. Denn ein Land, das in wirtschaftlich-politischer Hinsicht so wichtig für den Westen ist und doch in Sachen Information und Kultur abgeschottet bleibt, ist am besten in persönlichem Kontakt zu dessen Bürgern zu verstehen – eine tolle Sache für unsere JournalistenschülerInnen, finden wir.

Neben dem Austausch sollte das Besuchsprogramm den Chinesen für die lange im Flieger verbrachte Zeit aber auch Inhalt bieten – und da durfte in der Rheinmetropole natürlich ein Besuch beim Dom nicht fehlen, bevor in den nächsten Tagen die journalistischen Schwerpunkte die Tagesordnung bestimmten. So verbrachten unsere Gäste viel Zeit im direkten Kontakt mit Medienmachern, vor allem beim Besuch von Redaktionen sowohl in Köln als auch in der Bundeshauptstadt Berlin, wo der zweite Woche der Reise stattfand.

Und wie lautet das Fazit der Gäste? In den enthusiastischen Worten des Betreuer der Studenten der Shanghai Universität, Dr. You Jie, so: “Die Reise nach Deutschland war für uns emotional unvergesslich und intellektuell bereichernd, für die Studenten wie auch uns Lehrkräfte. Wir haben erster Hand die journalistische Exzellenz und das soziale Verantwortungsgefühl in der hiesigen Medienlandschaft kennen lernen dürfen. Die Konsequenz mit der deutsche Journalisten Fakten überprüfen, war beeindruckend für uns, ebenso wie auch die Umweltstrategie von Covestro, die uns bei einem Besuch im Unternehmen vorgestellt wurde. Wo immer wir auch waren, haben wir Gastfreundschaft erfahren, wurden wir von freudigen Gesichtern empfangen und lernten die deutsche Kultur als mitreißend und lebhaft kennen. Und nicht zuletzt konnten wir viele verschiedene deutsche Biersorten probieren!”

50 Jahre Kölner Journalistenschule

Vor 50 Jahren wurde sie gegründet, die Kölner Journalistenschule. Dieses Jubiläum feierte die Schule am 23. November mit über 200 Gästen im Kölner Mediapark. Für viele Absolventen der “KS”, wie sie in den älteren Jahrgängen genannt wird, war es ein großes Wiedersehen. Doch wir durften auch viele Dozenten, Freunde und Förderer der Schule begrüßen – und als Ehrengast den Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens, Armin Laschet (CDU).

Mitgefeiert haben auch zwei Vorgänger des jetzigen Direktors der Kölner Journalistenschule, Ulric Papendick: Ingeborg Hilgert und Günther Ludwig. Hilgert, an der Spitze der Schule von 1994 bis 2009 schrieb in Ihrem Beitrag für das Jubiläumsheft der Schule: “Ludwig und, seit 2015, sein Nachfolger Ulric Papendick haben die Ausbildung Schritt für Schritt den Anforderungen des digitalen Zeitalters angepasst – und zugleich die Fundamente aus dem Jahr 1968 bewahrt. Die tragen noch immer…” Was die Fundamente der Schule sind? Dass die Vermittlung von Journalismus als Handwerk und die kritische Haltung zur eigenen Arbeit damals wie heute höchsten Stellenwert genießen. Von den heftigen und doch sachlichen Diskussionen in der Lehrredaktion können die ältereren Semester ebenso erzählen wie die  jetzigen Schüler.

Über 50 Jahre hat die KJS so viele Journalisten ausgebildet, dass diese heute in fast allen renommierten Medienhäusern zu finden sind, sogar im Hörfunk und im Fernsehen, obwohl die Schule vor allem in früheren Jahrzehnten vor allem für den gedruckten Journalismus lehrte. Auch in vielen Kommunikationsabteilungen großer Unternehmen sitzen KJS-Absolventen. Mit dem Medienwandel indes hat sich auch die Arbeit der KJS verändert – Übungen zum Thema Video und Mobile Reporting sind zum Standard geworden. Doch wenn über diesen Wandel auch geklagt wird – wegen der Probleme, die dieser für viele Medienhäuser mit sich gebracht hat – sind 50 Jahre Kölner Schule dann auch ein Anlass zu sagen: “früher war alles besser”?

Nein, meint Bernd Ziesemer, Vorstandsvorsitzender des Trägervereins der Kölner Journalistenschule, in der Festschrift zum Jubiläum: “Viele reden über die ‘Krise der Medien’, obwohl doch eigentlich ‘nur’ die Geschäftsmodelle der Verlage und Medienunternehmen in die Krise geraten sind. In Wahrheit ist die Mediennutzung quer über alle Kanäle seit 1968, dem Jahr der Schulgründung, stetig gestiegen. Eine gute journalistische Ausbildung ist nicht weniger wichtig geworden in den letzten 50 Jahren, sondern im Gegenteil sehr viel wichtiger.”

Deshalb haben wir angestoßen – mit Ehrengästen, Absolventen, Dozenten, Freunden und Förderern – nicht nur auf 50 vergangene Jahre Kölner Journalistenschule, sondern auch all die Jahre, die noch kommen sollen. Und für die Schulleitung der Kölner Journalistenschule ist dies die Stelle, danke zu sagen: An alle, die den Erfolg dieser Schule möglich gemacht haben.

Eine neue Lehrredakteurin unterstützt die KJS

Die Kölner Journalistenschule begrüßt eine neue Kollegin in den Reihen der Lehrredakteure: Mit diesem Wintersemester ergänzt Ismene Poulakos das Team. Es ist nicht die erste Aufgabe, die sie an der KJS übernimmt – seit vielen Jahren trainiert sie die Schüler beispielweise darin, die richtigen Themen für ihre Beiträge zu finden. Nun betreut sie gemeinsam mit David Selbach (Wirtschaftsredaktion wortwert.) den jüngsten Jahrgang in der Lehrredaktion.

Unter Journalisten ist Ismene Poulakos vor allem durch ihre Stationen beim Kölner Medienhaus DuMont bekannt. Dort leitete sie zuletzt als Mitglied der Chefredaktion die Digitale Redaktion des Kölner Stadt-Anzeigers. Zuvor war sie unter anderem für das Innovationsmanagement bei DuMont verantwortlich. “Ismene Poulakos bringt als Lehrredakteurin nicht nur ihre langjährige journalistische Erfahrung an die KJS, sondern auch viel Wissen über den digitalen Wandel der gesamten Branche. Ich bin mir sicher, dass unsere Schüler davon in vielerlei Hinsicht profitieren werden”, sagt Ulric Papendick, Geschäftsführender Direktor der Kölner Journalistenschule.

Die Lehrredaktion ist eines der wichtigsten Elemente der Ausbildung an der KJS. Hier entstehen Texte und Hörfunkbeiträge, die in renommierten Medien veröffentlicht werden. Dazu zählen etwa die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Süddeutsche Zeitung, die Wirtschaftswoche oder der Westdeutsche Rundfunk. Zum Team gehören Anette Dowideit, Martin Dowideit, Thomas Mersch, Stefan Merx, Ismene Poulakos und David Selbach.

DKMS-Registrierungsaktion an der Kölner Journalistenschule

Sie werden vielleicht bald zu Lebensrettern – 73 Auszubildende der Kölner Journalistenschule (KJS) und den Ludwig Fresenius Schulen haben sich heute in den Räumen der KJS als Stammzellenspender registrieren lassen. Denn nur ein Drittel der Menschen, die an Blutkrebs erkrankt sind und Stammzellen brauchen, findet innerhalb der Familie einen geeigneten Spender. Noch immer wartet jeder siebte Patient in Deutschland vergeblich auf einen passenden Spender.

Fünf neue Studiengänge: Kölner Journalistenschule weitet Kooperation mit der Universität Köln aus

Regionalwissenschaften, Gesundheitsökonomie, Wirtschaftsinformatik: Ab sofort können Studierende der Kölner Journalistenschule (KJS) eine ganze Reihe neuer Studiengänge an der Universität zu Köln mit einer journalistischen Ausbildung verbinden. Möglich wird das durch neue Kooperationsvereinbarungen mit der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (WiSo) sowie der Philosophischen Fakultät der Uni.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere langjährige Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln vertiefen und so unseren Journalistenschülern eine größere Auswahl an möglichen Studienfächern bieten können“, sagt Ulric Papendick, Geschäftsführender Direktor der KJS. „Megathemen wie die Digitalisierung, der demographische Wandel und der Welthandel spiegeln sich in den angebotenen Fächern. Die Möglichkeit, sich durch die Studienwahl auf bestimmte Wirtschaftsbereiche zu spezialisieren ist eine große Chance für die Ausbildung von fähigen und kritischen Wirtschaftsjournalisten.“

 

Die fünf neu hinzugekommen Studienfächer sind:

  • Gesundheitsökonomie: Eine Verknüpfung der Wirtschaftswissenschaften und der Medizin.
  • Wirtschaftsinformatik: Ein Studiengang, der von der WiSo-Fakultät gemeinsam mit der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät angeboten wird und Elemente der Informatik mit Inhalten der Betriebswirtschaftslehre verbindet.
  • Lehramt Berufskolleg: Eine Kombination der Wirtschaftswissenschaften mit den  Bildungswissenschaften.
  • Medienwissenschaften: Interdisziplinärer Studiengang mit Inhalten aus der Medienkulturwissenschaft, dem Medienmanagement sowie der Medienökonomie.
  • Regionalwissenschaften China, Lateinamerika oder Ost- und Mitteleuropa: Ein Regionalstudium zu einem bestimmten Sprach- und Kulturkreis in Verbindung mit Inhalten aus VWL, BWL oder Sozialwissenschaften. Diese Studiengänge (wie auch der Studiengang Medienwissenschaften) werden federführend von der Philosophischen Fakultät der Universität Köln angeboten.

Sowohl zukünftige als auch aktuelle Journalistenschüler können diese Fächer parallel zu ihrer Ausbildung an der KJS studieren. Zusätzlich stehen natürlich auch weiterhin die Studiengänge Volkswirtschaftslehre (VWL), Volkswirtschaftslehre sozialwissenschaftlicher Richtung (VWL soz.), Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Sozialwissenschaften (Sowi) zur Auswahl.

Die Verbindung einer praktischen journalistischen Ausbildung mit einem Hochschulstudium ist das Markenzeichen der Kölner Journalistenschule: Die Ausbildung an der KJS dauert vier Jahre und ist ab dem dritten Semester mit einem Studium an der der Kölner Universität verbunden. Nach diesem Modell werden in Köln seit 1968 Journalisten ausgebildet. Die mehr als 700 Absolventinnen und Absolventen arbeiten in den Wirtschafts-. und Politikredaktionen praktisch aller deutschsprachigen Online-und Print-Medien, im Hörfunk und im Fernsehen. 

Hier finden Sie weitere Informationen zur Verbindung der journalistischen Ausbildung der Kölner Journalistenschule mit einem Studium an der Universität zu Köln.

Neue Lehrredakteure an der KJS

Die Kölner Journalistenschule (KJS) freut sich über zwei neue Lehrredakteure: Ab dem kommenden Semester werden Anette und Martin Dowideit das Team der Schule verstärken. Beide sind Absolventen der Kölner Journalistenschule (Jahrgang 1998). Gemeinsam werden sie neben ihren hauptberuflichen Tätigkeiten einen Ausbildungsjahrgang der KJS in der Lehrredaktion betreuen.

Anette Dowideit ist Reporterin im Investigativteam von Welt N24 und Autorin mehrerer Bücher, vorher hat sie als Korrespondentin in New York und als Wirtschaftsreporterin in Frankfurt gearbeitet. Ihr Mann Martin ist Leiter Digitales beim Handelsblatt und dort verantwortlich für die redaktionelle Weiterentwicklung aller digitalen Produkte. Vorher war er Deskchef Finanzen beim Handelsblatt und New-York-Korrespondent der Welt. „Hartnäckige Recherche, Wirtschaftskompetenz, Lust auf Digitales – Anette und Martin Dowideit vereinen alles, wofür die Ausbildung an der Kölner Journalistenschule steht“, sagt Ulric Papendick, Geschäftsführender Direktor der Kölner Journalistenschule. „Wir freuen uns auf die neuen Kollegen und sind fest davon überzeugt, dass sie unseren Schülern eine Menge beibringen werden.“

Die Lehrredaktion ist eines der wichtigsten Elemente der Ausbildung an der Kölner Journalistenschule. Hier entstehen Beiträge, die in Medien veröffentlicht werden, etwa in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der Wirtschaftswoche, bei ZEIT online oder beim Westdeutschen Rundfunk. Zum Lehrredaktions-Team der KJS gehören Anette Dowideit, Martin Dowideit, Thomas Mersch, Stefan Merx, David Selbach und Ismene Poulakos.

Jahrgang 2016 veröffentlicht Zeitungsprojekt “Heimspiel”

Das Zeitungsprojekt des Ausbildungsjahrgangs 2016 ist erschienen. In „Heimspiel“ schreibt der jüngste Jahrgang der Kölner Journalistenschule über Sport in Köln. „Training, Träume, Talente”, ist der Untertitel der Jahrgangszeitung.

Für „Heimspiel“ haben die  Journalistenschüler mit Eishockey-Profis und Nachwuchsfußballern gesprochen, zu Doping und Sportlernahrung recherchiert, über Paintball und E-Sports geschrieben. Eine Geschichte erzählt vom Sport in der JVA Köln, eine andere von der Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft. Während des vergangenen Semester haben die Schüler Themen entwickelt, die Geschichten recherchiert und aufgeschrieben und in einer Projektwoche Anfang des Jahres dann in gemeinsamer Arbeit die Zeitung erstellt.

“Heimspiel” gibt es auch als digitale Zeitung, siehe weiter unten oder unter diesem Link: http://bit.ly/KJS_Heimspiel

Außerdem hat Daniel Rottländer, ein Schüler des Jahrgang 2016, den Entstehungsprozess der Zeitung in einem Video dokumentiert. Den Film gibt es bei YouTube:

“Heimspiel” hier digital durchblättern:

Das Leben und Lernen an der Kölner Journalistenschule gibt es jetzt auch in bewegten Bildern. Der Jahrgang 2015 hat Filme über die KJS gedreht und in Kooperation mit der RTL Journalistenschule produziert. Ab heute sind die Filme auf unserer Webseite und auf YouTube zu sehen.

Statt einen Imagefilm zu drehen, haben die Journalistenschüler entschieden, einzelne Themen in mehreren Videos zu behandeln: Unterricht und Uni, das Leben als Kölner Journalistenschüler, die Bewerbung, die Absolventen sowie Standort und Geschichte der KJS.

Über Wochen hat die Gruppe im Mediapark, der Universität und an vielen anderen Orten gedreht. Sie hat Dozenten, Schüler, Professoren und Absolventen interviewt und schließlich aus dem Material die Filme produziert. 

Bei den Dreh- und Produktionsarbeiten wurden die Journalistenschüler von Dozenten der RTL-Journalistenschule unterstützt. Seit vielen Jahren kooperieren die KJS und die RTL-Journalistenschule und tauschen Expertise aus: Die Schüler der KJS lernen die Grundlagen des Videojournalismus bei RTL, umgekehrt bekommen die RTL-Schüler Grundlagen des Printjournalismus von KJS-Dozenten vermittelt. 

KJS-Schüler berichten mobil für FAZ.NET 

Smartphone statt Übertragungswagen: Der Jahrgang 2015 der Kölner Journalistenschule hat einen Tag lang für FAZ.NET von der Möbelmesse imm Cologne berichtet – (fast) ausschließlich mit mobilen Geräten. Im Rahmen des Mobile Reporting Projekts veröffentlichten die 16 Journalistenschüler Videos, Fotos und Texte auf der Webseite der FAZ und auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen der KJS.   Weiterlesen