Chinesische Studenten besuchten die KJS

Ende November durfte die Kölner Journalistenschule eine besondere Besuchergruppe willkommen heißen: Studenten von zwei der renommiertesten Universitäten Chinas, der Fudan Universität und der Universität Shanghai. Deren Medienfakultäten sind seit mehreren Jahren Partner der KJS und empfangen jedes Jahr unseren ältesten Jahrgang auf dessen Reise in das Reich der Mitte. Aber nicht nur deshalb war es für das Team der KJS eine besondere Freude, erneut auch Gastgeber für die Chinesen sein zu dürfen. Denn ein Land, das in wirtschaftlich-politischer Hinsicht so wichtig für den Westen ist und doch in Sachen Information und Kultur abgeschottet bleibt, ist am besten in persönlichem Kontakt zu dessen Bürgern zu verstehen – eine tolle Sache für unsere JournalistenschülerInnen, finden wir.

Neben dem Austausch sollte das Besuchsprogramm den Chinesen für die lange im Flieger verbrachte Zeit aber auch Inhalt bieten – und da durfte in der Rheinmetropole natürlich ein Besuch beim Dom nicht fehlen, bevor in den nächsten Tagen die journalistischen Schwerpunkte die Tagesordnung bestimmten. So verbrachten unsere Gäste viel Zeit im direkten Kontakt mit Medienmachern, vor allem beim Besuch von Redaktionen sowohl in Köln als auch in der Bundeshauptstadt Berlin, wo der zweite Woche der Reise stattfand.

Und wie lautet das Fazit der Gäste? In den enthusiastischen Worten des Betreuer der Studenten der Shanghai Universität, Dr. You Jie, so: “Die Reise nach Deutschland war für uns emotional unvergesslich und intellektuell bereichernd, für die Studenten wie auch uns Lehrkräfte. Wir haben erster Hand die journalistische Exzellenz und das soziale Verantwortungsgefühl in der hiesigen Medienlandschaft kennen lernen dürfen. Die Konsequenz mit der deutsche Journalisten Fakten überprüfen, war beeindruckend für uns, ebenso wie auch die Umweltstrategie von Covestro, die uns bei einem Besuch im Unternehmen vorgestellt wurde. Wo immer wir auch waren, haben wir Gastfreundschaft erfahren, wurden wir von freudigen Gesichtern empfangen und lernten die deutsche Kultur als mitreißend und lebhaft kennen. Und nicht zuletzt konnten wir viele verschiedene deutsche Biersorten probieren!”