Update zu Faktenzoom

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Die AfD-Chefin Frauke Petry hat unser Projekt „Faktenzoom“ vor Gericht angegriffen. In einem einstweiligen Verfügungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Köln haben ihre Anwälte einen Unterlassungsanspruch gegen die Bewertung von zwei ihrer Talkshow-Aussagen erwirkt. Wir werden diesem Unterlassungsanspruch nachkommen und die Bewertung entsprechend anpassen. Dabei werden wir auch berücksichtigen, dass sich die Gesamtbewertung der Aussagen von Frauke Petry dadurch ändern wird.

Eine endgültige inhaltliche Klärung der beanstandeten Talkshow-Aussagen kann indes nur ein Hauptsacheverfahren erbringen. Wir haben uns deshalb entschieden, die beiden Aussagen zunächst nicht neu zu bewerten, sondern die inhaltliche Bewertung in dem von den Anwälten von Frau Petry bereits angekündigten Hauptsacheverfahren abzuwarten. Das ist kein „Bauerntrick“ oder ein „Frisieren“ der Ergebnisse unseres Projekts, wie uns der Anwalt von Frauke Petry öffentlich vorwirft (http://uebermedien.de/11093/streit-um-ersten-platz-im-talkshow-luegen-ranking-eskaliert/), sondern eine wohl überlegte Reaktion: Wir beugen uns dem Unterlassungsanspruch, der in einem vorläufigen Gerichtsverfahren erwirkt wurde und warten die inhaltliche Entscheidung des Hauptsacheverfahrens ab. Nach rechtskräftigem Abschluss des Hauptsacheverfahrens werden wir dann unsere Bewertung unter Berücksichtigung der gerichtlichen Vorgaben anpassen.